direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Projektdaten

Projekttitel:
Nachhaltige Landnutzung im Spannungsfeld umweltpolitisch konfligierender Zielsetzungen am Bespiel der Windenergiegewinnung (Teilprojekt Choice Experimente)   Strategies for sustainable land use in the context of wind power generation
Förderung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) (Fkz. 01UN0601B)

im Rahmen des Förderschwerpunktes "Wirtschaftswissenschaften und Nachhaltigkeit"  
Kooperationspartner:
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ Universität Leipzig, Institut für Soziologie
Laufzeit:
Februar 2007 - Januar 2010
Bearbeiter:
Dr. Jürgen Meyerhoff
Projektleiter:
Prof. Dr. Volkmar Hartje

Projekt Webseite


Keywords
Choice Experimente, Externalitäten regenerativer Energien, Landnutzungskonflikte, Windenergieerzeugung   Choice experiments, externalities of renewable energies, Land use conflicts, wind power generation

Zusammenfassung

Eine Politik der nachhaltigen Entwicklung muss sich den Herausforderungen stellen, die aus der Endlichkeit fossiler Energieträger und den Klimafolgen fossiler Energieerzeugung erwachsen. Der Gesetzgeber hat auf diese Herausforderungen reagiert, indem er ein - auch international beachtetes - Programm zur Förderung erneuerbarer Energien aufgelegt und in einem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) verankert hat. In diesem Programm werden durch die Instrumente einer Abnahme- und Einspeisevergütungsgarantie Anreize zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien gesetzt. Die Implementierung dieses Programms hat jedoch neue Konflikte erzeugt. Erneuerbare Energien stellen besondere Anforderungen an die Landnutzung und konfligieren häufig mit umweltpolitischen und raumordnungspolitischen Zielen, insbesondere mit Zielen des Natur-, des Immissions- und des Freiraumschutzes. Dies gilt auch und gerade für die Windenergie, die innerhalb der erneuerbaren Energien gegenwärtig der bedeutendste Energieträger ist und dies wohl auch in absehbarer Zukunft sein wird. Auf die Konflikte, die sich aus der Nutzung der Windenergie ergeben, wird sukzessive durch eine Verschärfung der rechtlichen Anforderungen an die Standorte für die Windenergienutzung reagiert. Diese Nachsteuerungsversuche bewirken, dass Land für die Windenergiegewinnung ein zunehmend knappes Gut wird und verschärfen die Diskussion um die Re-Allokation (das Ersetzen) bestehender Windenergieanlagen (WEA) durch innovative, leistungsfähigere Anlagen (sog. „Repowering“). Damit entsteht ein dringend zu lösendes Nachhaltigkeitsproblem, das einer Klärung der Innovationsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft bedarf. Vor diesem Hintergrund wird die Praktikabilität der Quantifizierung externer Effekte der Windstromproduktion mit Hilfe von Choice Experimenten und deren Integration in die ökonomische Betrachtung im Rahmen eines ökologisch-ökonomischen Modellierungsverfahrens demonstriert. Mit Hilfe dieses Vorgehens soll ein Beitrag zur Beurteilung der planungs- und raumordnungsrechtlichen Verfahrenspraxis beim Ausweisen von Nutzflächen für die Windstromproduktion geleistet sowie Empfehlungen für die Optimierung und Re-Optimierung der Landnutzung durch WEA gegeben werden.

Materialien

Erste Ergebnisse aus der im Projekt durchgeführten Online-Umfrage zur Ausgestaltung der Windkraft in Deutschland sind als WorkingPaper 24 mit dem Titel "Präferenzen für die Gestaltung der Windkraft in der Landschaft" erschienen.   

Berichte zu den Ergebnissen der beiden telefonsichen Umfragen in den Regionen Westsachsen Nordhessen werden im Frühjahr 2009 zur Verfügung stehen.  Erste, vorläufige Ergebnisse aus den Umfragen finden sich in der Präsentation "Präferenzen für die Ausgestaltung der Windkraftnutzung" vom Projektworkshop in Leipzig im November 2008.

Statusbericht Dezember 2008 

Projektbeschreibung (Flyer)  

Beschreibung der Merkmale der Windkraftnutzung (aus der Online-Umfrage)

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe