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FG LandschaftsökonomieErfahrungen und Perspektiven der bilateralen deutschen Entwicklungszusammenarbeit bei der Förderung von Staudämmen

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Titel | Titel

Erfahrungen und Perspektiven der bilateralen deutschen Entwicklungszusammenarbeit bei der Förderung von Staudämmen

Experiences and perspectives in German bilateral development cooperation with respect to dams

 

Förderung | Funding

Kreditanstalt fuer Wiederaufbau (KfW)

 

Laufzeit | Duration

1998 - 1999

 

Projektleitung| Project Leader

Prof. Dr. Volkmar Hartje

 

Projektteam | Project Team

Prof. Dr. Volkmar Hartje

Klaus Horstmann

 

Kooperationspartner | Cooperation Partner

Kreditanstalt fuer Wiederaufbau (KfW)

Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)

 

Schlüsselwörter | Keywords

 

Zusammenfassung | Summary

Zu den ersten Schritten der World Commission on Dams nach ihrer Konstituierung 1998 gehörte es, sich einen Überblick über die Erfahrungen der beteiligten Akteure zu verschaffen. Dabei wurden u.a. alle Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit aufgefordert hierzu einen Bericht zu erstellen. Das Projekt umfasst die Erfassung und Auswertung der vorhandenen Projekt-Unterlagen in Deutschland von 24 Staudämmen, die bis zu diesem Zeitpunkt gefördert worden waren. Thematisch konzentrierte sich die Auswertung auf sechs Bereiche: Die Behandlung von wassergebundenen Krankheiten, der Flussökologie und der Auswirkungen der Bauphase, der Einbeziehung der betroffenen Bevölkerung hinsichtlich Umsiedlung und Kompensation und die Erwägung der Alternativen und Optionen zu Wasserkraftwerken und zu landwirtschaftlicher Bewässerung aus Reservoirs.

 

Im Ergebnis zeigte sich, dass in den siebziger und frühen achtziger Jahren noch erhebliche Defizite bestanden und nur vereinzelt Studien zu den obigen Themen in Auftrag gegeben wurden. Mit der Einführung eines formalen Prüfungsverfahren zu den Umwelt- und Gesundheitswirkungen der Vorhaben durch die beteiligten Organisationen ab 1988 verbesserten sich die verfügbaren Informationen, ihre Qualität und deren Integration in den Prüf- und Entscheidungsprozess. Während die Barrierewirkung der Staudämme auf die Flussökologie durch technische Maßnahmen nur begrenzt behoben werden kann, bestehen umfangreiche Kontroll- und Kompensationsmöglichkeiten bei den Gesundheitswirkungen, während der Bauphase und bei den Umsiedlungsproblemen, für die eine breite Palette an Maßnahmen zur Verfügung stehen. Diese wurden zum großen Teil bei in die Planung miteinbezogen, aber die Sicherstellung ihrer Wirksamkeit bleibt angesichts der Rahmenbedingungen vor Ort weiterhin die größte Herausforderung.

 

Bericht der World Commission on Dams: Dams and Development, A New Framework for Decision-Making, London 2000, Bericht als download verfügbar >>download

 

Ein Bericht des World Resources Institute über den Prozess der Entwicklung der Kommission: N.K. Dubash, M. Dupar, S. Kothari, T. Lissu, A Watershed in Global Governance? An independent Assessment of the World Commission on Dams, Washington, D.C. 2001

>>download

 

Der Folgeprozess wird weltweit koordiniert durch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen.

>>Link

 

Zur Umsetzung der Empfehlungen innerhalb der deutschen Entwicklungszusammenarbeit gibt es einen Bericht der GTZ, der KfW und des BMZ: F. Neumann-Silkow, E. Hellstern, H. Brühl, Die Umsetzung der WCD- Empfehlungen in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, Eschborn 2004;

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Zu einer weiteren aktuellen Analyse, vgl. W. Thomi J. Baur, Staudämme, Transaktionskosten und Regulation – Zur Bedeutung und den Perspektiven des Berichtes der World Commission on Dams, in: ZAU, 2004, Jg. 15/16, H.3-5, Sonderausgabe Wasserpolitik (Hg. V. Hartje, A, Klaphake, W. Scheumann) S. 636 ff

 

 

Projekt Bericht | Project Report

V. Hartje, K. Horstmann, 1999, Dams and development co-operation: Experiences and perspectives in German development co-operation with selected topics. Discussion paper for the World Commission on Dams (WCD) on behalf of Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)

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