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TU Berlin

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Forschungsthemen

Die folgenden Seiten ermöglichen einen nach Forschungsthemen gegliederten Zugang zu den am Fachgebiet bearbeiteten Projekten. Eine chronologisch geordnete Liste der Forschungsprojekte findet sich unter Projekte.

Wasserressourcen Management

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Am Fachgebiet werden mehrere Forschungsthemen bearbeitet, die sich mit verschiedenen Aspekten und auf unterschiedlichen Ebenen mit Wasserressourcen-Management beschäftigen Der Forschungsstrang „Grenzüberschreitendes Gewässermanagement“ befasst sich mit den theoretischen Annahmen von Kooperation, empirischen Untersuchungen über das Zustandekommen von Wasserregimen an grenzüberschreitenden Gewässern und der Effektivität von Flussgebietsbehörden. Regional beziehen sich die Projekte auf afrikanische grenzüberschreitende Gewässer und den Nahen und Mittleren Osten. Die Projekte „Ökosystemarer Ansatz der Biodiversitätskonvention“ und „Biodiversity and international water policy. International agreements and experiences related to the protection of ecosystems“ stellen eine wichtige Verknüpfung zu anderen globalen Umweltregimen her. Die Beteiligung der Öffentlichkeit und von Stakeholdern an grenzüberschreitendem Gewässermanagement ist ein Thema, das für europäische, nordamerikanische und afrikanische Gewässer untersucht wird.  

Auf der nationalen und lokalen Ebene werden die institutionellen Dimensionen des IWRM-Konzepts, die politischen Prozesse seiner Umsetzung und ihre sozio-ökonomischen Wirkungen thematisiert. Beispiele hierfür sind Forschungsarbeiten im Be- und Entwässerungssektor, zu Governance-Optionen für Wassermanagement im ländlichen Raum, zur Wiederverwendung von Abwässern in der Landwirtschaft, zum Hochwasserschutz und Flussgebietsmanagement. Die Projekte fokussieren auf europäische und andere Industrieländer, Entwicklungs- und Transformationsländer.

Projekte im Themenfeld Wasserressourcen Management

Biodiversität und Naturschutz

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Das Fachgebiet beschäftigt sich auf zwei Ebenen mit den sozioökonomischen Aspekten der Biodiversität und des Naturschutzes: Zum einen werden ökonomische Analysen als Beitrag zur Zielfindung in diesem Politikfeld genutzt. Beispiele hierfür sind Forschungsarbeiten, in denen mit Hilfe ökonomischer Bewertungen die Wertschätzung der Bevölkerung für bestimmte Teilaspekte des Erhalts der biologischen Vielfalt ermittelt wird. In andere Arbeiten wurde die Effekte des Naturschutzes auf regionalökonomische Zielgrößen (Beschäftigung, Einkommen) abgeschätzt. Ebenso werden in Projekten die Implikationen neuere Managementparadigmen – etwa des so genannten ökosystemaren Ansatzes – für die Zielstellungen der Naturschutzpolitik diskutiert. Im zweiten Forschungsstrang rücken institutionelle und instrumentelle Fragen der nationalen und internationalen Biodversitäts- und Naturschutzpolitik in den Mittelpunkt. Beispiele sind Projekte zu nationalen und internationalen Aspekten der Umsetzung der Biodiversitätskonvention, zur Verknüpfung der internationalen Biodiversitätspolitik mit anderen internationalen Umweltthemen (z.B. Wasser, Klimawandel) sowie zu den Einsatzmöglichkeiten ökonomischer Instrumente (Umwelthaftung, Abgaben) zum Erhalt der Biodiversität.

Projekte im Themenfeld Biodiversität und Naturschutz

Erholung und städtisches Grün

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Die Nutzung von Natur und Landschaft für Erholungszwecke ist ein bedeutsamer Aspekt der Funktionen natürlicher Ressourcen und eine wichtige Quelle für die Wertschätzung, die ihnen von der Bevölkerung entgegen gebracht wird. Tourismus und Naherholung führen zu einer Inwertsetzung der Natur und kreieren Einkommen in ländlichen Gebieten. Die Relevanz der wissenschaftlichen Forschung zu empirischen Formen der Freizeit- und Erholungsnutzung, den Problemwahrnehmungen und Einstellungen der Besucher sowie ihren Wertschätzungen gegenüber spezifischen Attributen von Naturräumen ist vor diesem Hintergrund augenfällig. Auch im städtischen Kontext spielt die Erholungsnutzung von Freiräumen eine herausragende Rolle. Städtische Grün- und Freiflächen werden von der Bevölkerung in der Regel intensiv genutzt, weshalb die Kenntnis über die Präferenzen der Nutzer in Bezug auf Quantitäten und Qualitäten der Freiraumbereitstellung eine wichtige Rolle in der Planung spielen sollte.

Projekte im Themenfeld Erholung und städtisches Grün

Ökonomische Bewertung von Umweltgütern

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Die ökonomische Bewertung von Umweltgütern ist ein in der Umweltökonomik inzwischen etabliertes Forschungsgebiet. Wurde der Wert für das öffentlche Gut zunächst aus beobachtbarem Verhalten abgeleitet, sind seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts zunehmend Verfahren in den Mittelpunkt des Interesses gerückt, die geäußerte Präferenzen (stated preferences) für die Bewertung heranziehen. Mithilfe von strukturierten Interviews werden hypothetische Märkte errichtet und nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Personen nach ihrer Zahlungsbereitschaft für die Herbeiführung oder Abwehr einer Umweltveränderung befragt. Neben der Kontingente Bewertung werden heute zunehmend auch Choice Experimente eingesetzt. Letztere fokussieren stärker auf die einzelnen Attribute der zu bewertenden Güter und liefern dadurch umfanreichere Informationen für das Ressourcenmanagement. Die zahlreichen Arbeiten zur Zuverlässigkeit und Belastbarkeit der ermittelten Ergebnisse haben dabei nicht nur zur Verbesserung der Bewertungsmethoden, sondern auch zur Fortentwicklung der Mikroökonomie beigetragen indem sie mikroökonomische Theorie mit empirischen Daten konfrontieren und so neue Einsichten in das Entscheidungsverhalten von Individuen ermöglichen. Die zeigt sich auch in der Verknüpfung der Bewertung von öffentlichen Gütern und Methoden der experimentellen Ökonomik.

Projekte im Themenfeld ökonomische Bewertung von Umweltgütern

Governance, Institutionen und Instrumente

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Die Analyse von Institutionen und ihrer Wirkungen auf die Nutzung und der Erhalt der Umwelt und der Natur ist ein etablierter, aber innovativer Teil der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die die Rahmenbedingungen für die Leistungsfähigkeit der Umweltpolitik und speziell der Umwelt- und Landschaftsplanung untersuchen. Ein hoher Anteil der Forschungs-Aktivitäten widmet sich institutionellen Fragestellungen der Umweltpolitik, mit den thematischen Schwerpunkten im Bereich der Wasserpolitik und der Naturschutz- und Biodiversitätspolitik. Das Fachgebiet hat eine institutionenökonomische Orientierung, aber politologische Ansätze der Policy-Forschung kommen auch zur Anwendung. Im Vordergrund steht die Analyse der vorhandenen Institutionen, insbesondere die Verfügungsrechte zur Nutzung und ihre Restriktionen durch Planungen und regulative Instrumente, auf die Nachhaltigkeit der Nutzung und des Erhaltes der Funktionen. Aber die Analyse weiterer Governance Strukturen wie Märkte, Vertragsverhältnisse und hybride Konstellationen und ihre Wirkungen werden thematisch mit einbezogen, sowohl zur Analyse der Wirkungsweise von Instrumenten als zur Analyse von Willensbildungsprozessen.

Projekte im Themenfeld Governance, Institutionen und Instrumente

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